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3062029 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Wie eine kleine Satzung große Bäume retten kann

Sogar schützenswerte Bäume dürfen in Sachsen ohne Antrag gefällt werden, wenn in der jeweiligen Kommune eine Gehölzschutzsatzung fehlt. Das ist in knapp einem Drittel aller Gemeinden der Fall. Doch warum ist das so?

Auf einem wuchtigen Stamm hatte die Eiche in Werdau ihre Krone wachsen lassen. 20 Meter breit spendete das grüne Blätter-Dach seinen Schatten und bot viel Raum für Insekten, Vögel und kleine Tiere. Direkt daneben stand auch noch ein mächtiger Ahorn. Anfang des Jahres wurden beide Bäume gefällt. In Werdau geht das ohne Genehmigung − wie auch in vielen anderen Städten und Gemeinden Sachsens.

"Ich bin da sehr traurig", sagt André Oehler, der die Eiche bereits seit seiner Kindheit kannte. Inzwischen ist er über 50 Jahre alt, engagiert sich als Landschaftspfleger eines Verbandes für den Erhalt heimischer Tiere und Pflanzen und setzt sich als Grünen-Stadtrat in Werdau für einen besseren Baumschutz ein.

Denn das Problem ist: Werdau bei Zwickau hat keine Gehölzschutzsatzung. Grundstückseigentümer müssen von Anfang Oktober bis Ende Februar keine Anträge stellen, wenn sie Bäume fällen wollen − es gelten nur Bundes- und Landesgesetze.

Nach diesen Gesetzen kann das Fällen eines Baums nur untersagt werden, wenn geschützte Tiere wie etwa Fledermäuse oder Spechte ihre Nist- und Ruheplätze in den Bäumen haben. Oder, wenn der Baum als außergewöhnlich schön und einzigartig gilt. Oder, wenn ihm eine historische Bedeutung nachgewiesen werden kann. Dann wird er zum Naturdenkmal.

Kommune kann nur mit Satzung eingreifen

Doch diese Gesetze würden für einen effektiven Schutz der Bäume im Ort nicht ausreichen, sagt die Leiterin des Umweltamtes im Landkreis Zwickau, Brit Wendler: "Es ist schwer durchzusetzen und bedarf natürlich auch das Zusammenwirken mehrerer Kräfte, die dann dafür sorgen, dass die entsprechenden Informationen auch bei der Naturschutzbehörde ankommen." Das sei eine Aufgabe der Kommune. Doch die könne nur eingreifen, wenn es eine Gehölzschutzsatzung gebe.

Darin liegt das Problem. Gehölzschutzsatzungen sind keine Pflicht. Einige Kommunen haben ihre Satzungen im Zuge einer Gesetzesänderung der sächsischen Regierung im Jahr 2010 abgeschafft. Viele Satzungen waren damals gesetzeswidrig und statt sie zu überarbeiten, fielen einige ganz weg. Das geschah auch in Werdau.

Der heutige Bürgermeister von Werdau stimmte vor 13 Jahren als Stadtrat für die Abschaffung der Satzung. "Den Gedanken, es würden dann die Kettensägen angeworfen und das ganze Stadtgebiet abgeholzt, den habe ich einfach nicht geteilt", erklärt Sören Kristensen (Unabhängige Liste). "Aber es ist in der Tat auch festzustellen, dass sehr wertvolle, sehr alte Bäume an Straßenrändern gefällt worden sind, die mit einer Baumschutzsatzung so wahrscheinlich nicht gefallen wären."

Wie viele Bäume genau durch die fehlende Gehölzschutzsatzung weggekommen sind, ist unbekannt, da die Stadt nicht informiert werden muss. Kontrollen für den Baumschutz gibt es in Werdau nicht.

Wie eine Stadt alte Bäume erhalten kann

Das sieht im nur 20 Kilometer entfernt gelegenen Kirchberg anders aus. Dort ist Jens Wegner als städtischer Kontrolleur für den Baumschutz eingesetzt. An diesem Tag schaut er sich große, alte Ahorne auf dem Grundstück von Marco Rehm an und bewertet deren Zustand: "Hier hast du schon mal Stellen, wo Rinde abplatzt, wo mal was sein könnte. Aber im Großen und Ganzen passt das schon."

Auch in Kirchberg fallen Bäume. Im vergangenen Jahr musste auf dem Grundstück ein 135 Jahre alter Ahorn umgesägt werden. "Das war halt ein trauriges Beispiel gewesen", erklärt Wegner. "Der ist einfach nur aufgrund der Trockenheit und ich sage mal wegen des schlechten Standortes kaputtgegangen."

Die Bäume stehen an einem öffentlichen Weg. Deshalb schaut sich Wegner diese jedes Jahr an, beurteilt die Verkehrssicherheit und gibt Pflegetipps. Ein Service der Stadt, damit Eigentümer ihre Altbäume erhalten. Ohne die städtische Baumberatung wäre es Marko Rehm wohl zu riskant, diese Bäume stehen zu lassen.

Doch gesunde Altbäume sind in Kirchberg heilig. Denn die Kommune verliert vermehrt Großbäume, auf Grund von Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfer-Befall. "Es wird versucht, dass jeder einzelne Baum, der gefällt werden soll, auch von mir vorher angeguckt wird", sagt Kontrolleur Wegner. Mit ordentlicher Pflege und etwas Beschnitt könnten viele Bäume stehen bleiben. Bis zu 30 Fällanträge pro Jahr bearbeitet er.

Wie viel die Gehölzschutzsatzung in Kirchberg kostet, will die Stadt MDR Investigativ nicht verraten. In Werdau rechnet man mit 20.000 Euro pro Jahr, würde die Satzung wieder eingeführt werden. Aktuell spart man sich die noch.

.htmm ://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/baum-schutz-klimawandel-100.html

Warum musste im vergangenen Jahr in Kirchberg ein 135 Jahre alter Ahorn gefällt werden?

 

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3062028 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Wie eine kleine Satzung große Bäume retten kann

Sogar schützenswerte Bäume dürfen in Sachsen ohne Antrag gefällt werden, wenn in der jeweiligen Kommune eine Gehölzschutzsatzung fehlt. Das ist in knapp einem Drittel aller Gemeinden der Fall. Doch warum ist das so?

Auf einem wuchtigen Stamm hatte die Eiche in Werdau ihre Krone wachsen lassen. 20 Meter breit spendete das grüne Blätter-Dach seinen Schatten und bot viel Raum für Insekten, Vögel und kleine Tiere. Direkt daneben stand auch noch ein mächtiger Ahorn. Anfang des Jahres wurden beide Bäume gefällt. In Werdau geht das ohne Genehmigung − wie auch in vielen anderen Städten und Gemeinden Sachsens.

"Ich bin da sehr traurig", sagt André Oehler, der die Eiche bereits seit seiner Kindheit kannte. Inzwischen ist er über 50 Jahre alt, engagiert sich als Landschaftspfleger eines Verbandes für den Erhalt heimischer Tiere und Pflanzen und setzt sich als Grünen-Stadtrat in Werdau für einen besseren Baumschutz ein.

Denn das Problem ist: Werdau bei Zwickau hat keine Gehölzschutzsatzung. Grundstückseigentümer müssen von Anfang Oktober bis Ende Februar keine Anträge stellen, wenn sie Bäume fällen wollen − es gelten nur Bundes- und Landesgesetze.

Nach diesen Gesetzen kann das Fällen eines Baums nur untersagt werden, wenn geschützte Tiere wie etwa Fledermäuse oder Spechte ihre Nist- und Ruheplätze in den Bäumen haben. Oder, wenn der Baum als außergewöhnlich schön und einzigartig gilt. Oder, wenn ihm eine historische Bedeutung nachgewiesen werden kann. Dann wird er zum Naturdenkmal.

Kommune kann nur mit Satzung eingreifen

Doch diese Gesetze würden für einen effektiven Schutz der Bäume im Ort nicht ausreichen, sagt die Leiterin des Umweltamtes im Landkreis Zwickau, Brit Wendler: "Es ist schwer durchzusetzen und bedarf natürlich auch das Zusammenwirken mehrerer Kräfte, die dann dafür sorgen, dass die entsprechenden Informationen auch bei der Naturschutzbehörde ankommen." Das sei eine Aufgabe der Kommune. Doch die könne nur eingreifen, wenn es eine Gehölzschutzsatzung gebe.

Darin liegt das Problem. Gehölzschutzsatzungen sind keine Pflicht. Einige Kommunen haben ihre Satzungen im Zuge einer Gesetzesänderung der sächsischen Regierung im Jahr 2010 abgeschafft. Viele Satzungen waren damals gesetzeswidrig und statt sie zu überarbeiten, fielen einige ganz weg. Das geschah auch in Werdau.

Der heutige Bürgermeister von Werdau stimmte vor 13 Jahren als Stadtrat für die Abschaffung der Satzung. "Den Gedanken, es würden dann die Kettensägen angeworfen und das ganze Stadtgebiet abgeholzt, den habe ich einfach nicht geteilt", erklärt Sören Kristensen (Unabhängige Liste). "Aber es ist in der Tat auch festzustellen, dass sehr wertvolle, sehr alte Bäume an Straßenrändern gefällt worden sind, die mit einer Baumschutzsatzung so wahrscheinlich nicht gefallen wären."

Wie viele Bäume genau durch die fehlende Gehölzschutzsatzung weggekommen sind, ist unbekannt, da die Stadt nicht informiert werden muss. Kontrollen für den Baumschutz gibt es in Werdau nicht.

Wie eine Stadt alte Bäume erhalten kann

Das sieht im nur 20 Kilometer entfernt gelegenen Kirchberg anders aus. Dort ist Jens Wegner als städtischer Kontrolleur für den Baumschutz eingesetzt. An diesem Tag schaut er sich große, alte Ahorne auf dem Grundstück von Marco Rehm an und bewertet deren Zustand: "Hier hast du schon mal Stellen, wo Rinde abplatzt, wo mal was sein könnte. Aber im Großen und Ganzen passt das schon."

Auch in Kirchberg fallen Bäume. Im vergangenen Jahr musste auf dem Grundstück ein 135 Jahre alter Ahorn umgesägt werden. "Das war halt ein trauriges Beispiel gewesen", erklärt Wegner. "Der ist einfach nur aufgrund der Trockenheit und ich sage mal wegen des schlechten Standortes kaputtgegangen."

Die Bäume stehen an einem öffentlichen Weg. Deshalb schaut sich Wegner diese jedes Jahr an, beurteilt die Verkehrssicherheit und gibt Pflegetipps. Ein Service der Stadt, damit Eigentümer ihre Altbäume erhalten. Ohne die städtische Baumberatung wäre es Marko Rehm wohl zu riskant, diese Bäume stehen zu lassen.

Doch gesunde Altbäume sind in Kirchberg heilig. Denn die Kommune verliert vermehrt Großbäume, auf Grund von Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfer-Befall. "Es wird versucht, dass jeder einzelne Baum, der gefällt werden soll, auch von mir vorher angeguckt wird", sagt Kontrolleur Wegner. Mit ordentlicher Pflege und etwas Beschnitt könnten viele Bäume stehen bleiben. Bis zu 30 Fällanträge pro Jahr bearbeitet er.

Wie viel die Gehölzschutzsatzung in Kirchberg kostet, will die Stadt MDR Investigativ nicht verraten. In Werdau rechnet man mit 20.000 Euro pro Jahr, würde die Satzung wieder eingeführt werden. Aktuell spart man sich die noch.

.htmm ://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/baum-schutz-klimawandel-100.html

Warum konnten die Eiche und der Ahorn in Werdau Anfang des Jahres ohne Genehmigung gefällt werden?

 

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3062027 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Bild von Van Gogh wieder da

Vincent Van Gogh war ein berühmter Maler. Im Jahr 2020 haben Diebe ein wertvolles Bild von ihm gestohlen. Jetzt ist das Bild wieder da. Ein Detektiv hat bei der Suche geholfen.

Das Bild heißt ?Der Pfarr-Garten von Nuenen". Darauf ist eine Frau in einem großen Garten mit Bäumen und einer Kirche zu sehen. Im Jahr 2020 war das Gemälde gerade in einem Museum in den Niederlanden. Das Museum war wegen Corona geschlossen. Diebe sind nachts in das Museum eingebrochen. Sie haben das Bild gestohlen.

Bei der Suche nach dem Bild haben viele Leute mitgemacht. Die Polizei hat Hilfe von einem Experten bekommen. Er heißt Arthur Brand. Er ist ein Kunst-Detektiv. Das heißt: Er hilft dabei, verschwundene Kunst-Werke wiederzufinden. Das hat bei dem Bild von Van Gogh geklappt. Jemand hat Arthur Brand das Bild in einer blauen Ikea-Tüte übergeben. Die Polizei hat nicht gesagt, wer das war.

Experten haben das Bild untersucht. Sie sagen: Es ist das echte Bild von Van Gogh. Es ist keine Fälschung.

https://www.nachrichtenleicht.de/van-gogh-gemaelde-100.html

Warum war das Museum, in dem sich das gestohlene Bild von Van Gogh befand, im Jahr 2020 geschlossen?

 

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3062026 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Bild von Van Gogh wieder da

Vincent Van Gogh war ein berühmter Maler. Im Jahr 2020 haben Diebe ein wertvolles Bild von ihm gestohlen. Jetzt ist das Bild wieder da. Ein Detektiv hat bei der Suche geholfen.

Das Bild heißt ?Der Pfarr-Garten von Nuenen". Darauf ist eine Frau in einem großen Garten mit Bäumen und einer Kirche zu sehen. Im Jahr 2020 war das Gemälde gerade in einem Museum in den Niederlanden. Das Museum war wegen Corona geschlossen. Diebe sind nachts in das Museum eingebrochen. Sie haben das Bild gestohlen.

Bei der Suche nach dem Bild haben viele Leute mitgemacht. Die Polizei hat Hilfe von einem Experten bekommen. Er heißt Arthur Brand. Er ist ein Kunst-Detektiv. Das heißt: Er hilft dabei, verschwundene Kunst-Werke wiederzufinden. Das hat bei dem Bild von Van Gogh geklappt. Jemand hat Arthur Brand das Bild in einer blauen Ikea-Tüte übergeben. Die Polizei hat nicht gesagt, wer das war.

Experten haben das Bild untersucht. Sie sagen: Es ist das echte Bild von Van Gogh. Es ist keine Fälschung.

https://www.nachrichtenleicht.de/van-gogh-gemaelde-100.html

Welchen Titel trägt das gestohlene Gemälde von Vincent Van Gogh?

 

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3061880 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Erdüberlastung: Der schwierige Weg zur wissenschaftlichen Definition

Weniger Artenvielfalt, zu viele Chemikalien und Kunststoffe, zu intensive Abholzung: Sechs von neun planetaren Grenzen sind Forschenden zufolge bereits überschritten. Die Widerstandskraft der Erde schwinde. Ein anderes Forschungsteam kam in einer Untersuchung auf acht Erdüberlastungsgrenzen, von denen sieben bereits überschritten seien. Ist das ein Widerspruch?

Das Konzept der planetaren Grenzen ist nicht neu. Eine 28-köpfige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Erdsystem- und Umweltwissenschaften hat es entwickelt und im Jahr 2009 erstmals veröffentlicht - unter Leitung vom heutigen Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström. Es beschreibt die ökologischen Grenzen der Erde, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems auf dem ganzen Planeten gefährdet und damit auch seine Widerstandsfähigkeit.

Planetare Belastung: Mit der zweiten Aktualisierung alle Grenzen bestimmt

Nun legte das Team ein Update vor: Mit der aktuellen Publikation hat es das Konzept nach einer ersten Aktualisierung im Jahr 2015 ein zweites Mal überarbeitet. Dabei hat es viele neue Forschungsergebnisse aus den vergangenen Jahren aufgegriffen, sagt Mitautor Wolfgang Lucht. Er leitet die Forschungsabteilung für Erdsystemanalyse am PIK.

Die neun planetaren Grenzen seien immer noch dieselben wie schon 2009, erklärt er. Doch das Konzept sei jetzt viel feiner. Einige der Grenzen seien etwa in Teilbereiche unterteilt worden. "Beim Klima haben wir zwei verschiedene Dimensionen, die wir uns anschauen, und auch bei der Biosphäre haben wir zwei", so Lucht. Bei der Biosphäre etwa schaue das Team sich einerseits die Biodiversität mit der Aussterberate an und zum anderen auch die Funktionen der Ökosysteme im Erdsystem. Auch die Metriken, in denen gemessen wurde, seien in einigen Fällen angepasst worden.

Außerdem seien 2009 einige der Grenzen zwar benannt, aber noch nicht bestimmt. Damals habe dafür die Grundlage gefehlt, sagt Lucht. "Und in der jetzigen Veröffentlichung wurden zum ersten Mal alle Grenzen bestimmt." Während das Team damals also das Konzept der planetaren Grenzen überhaupt erstmal "auf den Tisch gelegt" habe, sei die Analyse jetzt sehr viel tiefer und auf dem neuesten Stand der Forschung.

Wie viele Grenzen hat die Erde? Ein zweites Team mit personellen Überschneidungen

Doch erst Ende Mai hatte eine ganz ähnliche Publikation im Fachmagazin Nature für Aufsehen gesorgt: Hier hieß es, es seien sieben von acht Grenzen des Erdsystems bereits überschritten worden. Unter den Autorinnen und Autoren gibt es außerdem noch Überschneidungen, an beiden Untersuchungen war etwa PIK-Direktor Rockström beteiligt. Das kann für Verwirrung sorgen, räumt Erdsystem-Forscher Lucht ein. Doch bei dieser Untersuchung handle es sich trotzdem um ein anderes, ein zweites Forschungsteam, das sich mit der Gleichen Thematik auseinandersetzt.

Und das sei auch genau so gewollt. Das Forschungsteam, das das Konzept der planetaren Grenzen entwickelt hat, rufe genau dazu auf, so Lucht, dass sich internationale Wissenschaftsgruppen, dieser Thematik annehmen und ihrerseits Analysen vorlegen sollten. "So könnte man später vielleicht in einer Synthese wie beim Weltklimabericht einen Welterdsystembericht über den Zustand der gesamten Erde und nicht nur das Klimas produzieren", sagt der PIK-Forscher.

Das zweite Team nenne seine definierten Grenzen auch nicht planetare Grenzen, sondern Erdsystem-Grenzen. Der Rahmen, in dem sich die Untersuchung bewege, sei aber derselbe. Es sei aber ganz normal, so Lucht, dass andere Forschungsgruppen manchmal auch zu etwas anderen Definitionen und Schwerpunkten kämen. So sei in dieser Analyse etwa auch die Frage der Gerechtigkeit analysiert worden, erläutert Lucht. "Also welche Grenzen müsste man einhalten, damit es gerechter auf der Welt wird", erklärt er. "Während wir bei den planetaren Grenzen nur den Zustand der Erde anschauen."

Erdsystem und planetare Belastung: Hoffnung auf weitere Analysen

Der PIK-Forscher sieht in den Publikationen keinen Widerspruch. "Wir arbeiten alle am Verständnis des Erdsystems und freuen uns, dass solche anderen Gruppen das aufgenommen haben", sagt er. Tatsächlich hofften die Forschenden sogar darauf, dass noch mehr Analysen dazu kommen. Dann müsse irgendwann geschaut werden, ob man zu einer gewissen Einheitlichkeit gelange, damit die Dinge vergleichbar würden. "Zunächst mal ist es aber gut, dass überhaupt daran gearbeitet wird", so Lucht.

Der Forscher verweist auf die Klimaforschung. Da gebe es ja auch nicht nur ein Klimamodell. Auf der Welt gebe es fast 30 verschiedene Modelle, die auch nicht alle gleich seien. "Und das ist aber eine Stärke, weil man dann eben alles zusammenlegen kann", so Lucht. Und dann habe man eine breite Basis für das Wissen und könne den Stand der Dinge dann in einem Überblicksbericht synthetisieren.

https://www.mdr.de/wissen/planetare-grenzenerdueberlastung- forschung-100.html

Warum sieht der PIK-Forscher keinen Widerspruch in den Publikationen und hofft sogar auf weitere Analysen?

 

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3061879 Ano: 2023
Disciplina: Alemão (Língua Alemã)
Banca: FURB
Orgão: Pref. Blumenau-SC
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Erdüberlastung: Der schwierige Weg zur wissenschaftlichen Definition

Weniger Artenvielfalt, zu viele Chemikalien und Kunststoffe, zu intensive Abholzung: Sechs von neun planetaren Grenzen sind Forschenden zufolge bereits überschritten. Die Widerstandskraft der Erde schwinde. Ein anderes Forschungsteam kam in einer Untersuchung auf acht Erdüberlastungsgrenzen, von denen sieben bereits überschritten seien. Ist das ein Widerspruch?

Das Konzept der planetaren Grenzen ist nicht neu. Eine 28-köpfige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Erdsystem- und Umweltwissenschaften hat es entwickelt und im Jahr 2009 erstmals veröffentlicht - unter Leitung vom heutigen Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström. Es beschreibt die ökologischen Grenzen der Erde, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems auf dem ganzen Planeten gefährdet und damit auch seine Widerstandsfähigkeit.

Planetare Belastung: Mit der zweiten Aktualisierung alle Grenzen bestimmt

Nun legte das Team ein Update vor: Mit der aktuellen Publikation hat es das Konzept nach einer ersten Aktualisierung im Jahr 2015 ein zweites Mal überarbeitet. Dabei hat es viele neue Forschungsergebnisse aus den vergangenen Jahren aufgegriffen, sagt Mitautor Wolfgang Lucht. Er leitet die Forschungsabteilung für Erdsystemanalyse am PIK.

Die neun planetaren Grenzen seien immer noch dieselben wie schon 2009, erklärt er. Doch das Konzept sei jetzt viel feiner. Einige der Grenzen seien etwa in Teilbereiche unterteilt worden. "Beim Klima haben wir zwei verschiedene Dimensionen, die wir uns anschauen, und auch bei der Biosphäre haben wir zwei", so Lucht. Bei der Biosphäre etwa schaue das Team sich einerseits die Biodiversität mit der Aussterberate an und zum anderen auch die Funktionen der Ökosysteme im Erdsystem. Auch die Metriken, in denen gemessen wurde, seien in einigen Fällen angepasst worden.

Außerdem seien 2009 einige der Grenzen zwar benannt, aber noch nicht bestimmt. Damals habe dafür die Grundlage gefehlt, sagt Lucht. "Und in der jetzigen Veröffentlichung wurden zum ersten Mal alle Grenzen bestimmt." Während das Team damals also das Konzept der planetaren Grenzen überhaupt erstmal "auf den Tisch gelegt" habe, sei die Analyse jetzt sehr viel tiefer und auf dem neuesten Stand der Forschung.

Wie viele Grenzen hat die Erde? Ein zweites Team mit personellen Überschneidungen

Doch erst Ende Mai hatte eine ganz ähnliche Publikation im Fachmagazin Nature für Aufsehen gesorgt: Hier hieß es, es seien sieben von acht Grenzen des Erdsystems bereits überschritten worden. Unter den Autorinnen und Autoren gibt es außerdem noch Überschneidungen, an beiden Untersuchungen war etwa PIK-Direktor Rockström beteiligt. Das kann für Verwirrung sorgen, räumt Erdsystem-Forscher Lucht ein. Doch bei dieser Untersuchung handle es sich trotzdem um ein anderes, ein zweites Forschungsteam, das sich mit der Gleichen Thematik auseinandersetzt.

Und das sei auch genau so gewollt. Das Forschungsteam, das das Konzept der planetaren Grenzen entwickelt hat, rufe genau dazu auf, so Lucht, dass sich internationale Wissenschaftsgruppen, dieser Thematik annehmen und ihrerseits Analysen vorlegen sollten. "So könnte man später vielleicht in einer Synthese wie beim Weltklimabericht einen Welterdsystembericht über den Zustand der gesamten Erde und nicht nur das Klimas produzieren", sagt der PIK-Forscher.

Das zweite Team nenne seine definierten Grenzen auch nicht planetare Grenzen, sondern Erdsystem-Grenzen. Der Rahmen, in dem sich die Untersuchung bewege, sei aber derselbe. Es sei aber ganz normal, so Lucht, dass andere Forschungsgruppen manchmal auch zu etwas anderen Definitionen und Schwerpunkten kämen. So sei in dieser Analyse etwa auch die Frage der Gerechtigkeit analysiert worden, erläutert Lucht. "Also welche Grenzen müsste man einhalten, damit es gerechter auf der Welt wird", erklärt er. "Während wir bei den planetaren Grenzen nur den Zustand der Erde anschauen."

Erdsystem und planetare Belastung: Hoffnung auf weitere Analysen

Der PIK-Forscher sieht in den Publikationen keinen Widerspruch. "Wir arbeiten alle am Verständnis des Erdsystems und freuen uns, dass solche anderen Gruppen das aufgenommen haben", sagt er. Tatsächlich hofften die Forschenden sogar darauf, dass noch mehr Analysen dazu kommen. Dann müsse irgendwann geschaut werden, ob man zu einer gewissen Einheitlichkeit gelange, damit die Dinge vergleichbar würden. "Zunächst mal ist es aber gut, dass überhaupt daran gearbeitet wird", so Lucht.

Der Forscher verweist auf die Klimaforschung. Da gebe es ja auch nicht nur ein Klimamodell. Auf der Welt gebe es fast 30 verschiedene Modelle, die auch nicht alle gleich seien. "Und das ist aber eine Stärke, weil man dann eben alles zusammenlegen kann", so Lucht. Und dann habe man eine breite Basis für das Wissen und könne den Stand der Dinge dann in einem Überblicksbericht synthetisieren.

https://www.mdr.de/wissen/planetare-grenzenerdueberlastung- forschung-100.html

Was beschreibt das Konzept der planetaren Grenzen, das 2009 von einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung von Johan Rockström entwickelt und veröffentlicht wurde?

 

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3061878 Ano: 2023
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Erdüberlastung: Der schwierige Weg zur wissenschaftlichen Definition

Weniger Artenvielfalt, zu viele Chemikalien und Kunststoffe, zu intensive Abholzung: Sechs von neun planetaren Grenzen sind Forschenden zufolge bereits überschritten. Die Widerstandskraft der Erde schwinde. Ein anderes Forschungsteam kam in einer Untersuchung auf acht Erdüberlastungsgrenzen, von denen sieben bereits überschritten seien. Ist das ein Widerspruch?

Das Konzept der planetaren Grenzen ist nicht neu. Eine 28-köpfige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Erdsystem- und Umweltwissenschaften hat es entwickelt und im Jahr 2009 erstmals veröffentlicht - unter Leitung vom heutigen Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström. Es beschreibt die ökologischen Grenzen der Erde, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems auf dem ganzen Planeten gefährdet und damit auch seine Widerstandsfähigkeit.

Planetare Belastung: Mit der zweiten Aktualisierung alle Grenzen bestimmt

Nun legte das Team ein Update vor: Mit der aktuellen Publikation hat es das Konzept nach einer ersten Aktualisierung im Jahr 2015 ein zweites Mal überarbeitet. Dabei hat es viele neue Forschungsergebnisse aus den vergangenen Jahren aufgegriffen, sagt Mitautor Wolfgang Lucht. Er leitet die Forschungsabteilung für Erdsystemanalyse am PIK.

Die neun planetaren Grenzen seien immer noch dieselben wie schon 2009, erklärt er. Doch das Konzept sei jetzt viel feiner. Einige der Grenzen seien etwa in Teilbereiche unterteilt worden. "Beim Klima haben wir zwei verschiedene Dimensionen, die wir uns anschauen, und auch bei der Biosphäre haben wir zwei", so Lucht. Bei der Biosphäre etwa schaue das Team sich einerseits die Biodiversität mit der Aussterberate an und zum anderen auch die Funktionen der Ökosysteme im Erdsystem. Auch die Metriken, in denen gemessen wurde, seien in einigen Fällen angepasst worden.

Außerdem seien 2009 einige der Grenzen zwar benannt, aber noch nicht bestimmt. Damals habe dafür die Grundlage gefehlt, sagt Lucht. "Und in der jetzigen Veröffentlichung wurden zum ersten Mal alle Grenzen bestimmt." Während das Team damals also das Konzept der planetaren Grenzen überhaupt erstmal "auf den Tisch gelegt" habe, sei die Analyse jetzt sehr viel tiefer und auf dem neuesten Stand der Forschung.

Wie viele Grenzen hat die Erde? Ein zweites Team mit personellen Überschneidungen

Doch erst Ende Mai hatte eine ganz ähnliche Publikation im Fachmagazin Nature für Aufsehen gesorgt: Hier hieß es, es seien sieben von acht Grenzen des Erdsystems bereits überschritten worden. Unter den Autorinnen und Autoren gibt es außerdem noch Überschneidungen, an beiden Untersuchungen war etwa PIK-Direktor Rockström beteiligt. Das kann für Verwirrung sorgen, räumt Erdsystem-Forscher Lucht ein. Doch bei dieser Untersuchung handle es sich trotzdem um ein anderes, ein zweites Forschungsteam, das sich mit der Gleichen Thematik auseinandersetzt.

Und das sei auch genau so gewollt. Das Forschungsteam, das das Konzept der planetaren Grenzen entwickelt hat, rufe genau dazu auf, so Lucht, dass sich internationale Wissenschaftsgruppen, dieser Thematik annehmen und ihrerseits Analysen vorlegen sollten. "So könnte man später vielleicht in einer Synthese wie beim Weltklimabericht einen Welterdsystembericht über den Zustand der gesamten Erde und nicht nur das Klimas produzieren", sagt der PIK-Forscher.

Das zweite Team nenne seine definierten Grenzen auch nicht planetare Grenzen, sondern Erdsystem-Grenzen. Der Rahmen, in dem sich die Untersuchung bewege, sei aber derselbe. Es sei aber ganz normal, so Lucht, dass andere Forschungsgruppen manchmal auch zu etwas anderen Definitionen und Schwerpunkten kämen. So sei in dieser Analyse etwa auch die Frage der Gerechtigkeit analysiert worden, erläutert Lucht. "Also welche Grenzen müsste man einhalten, damit es gerechter auf der Welt wird", erklärt er. "Während wir bei den planetaren Grenzen nur den Zustand der Erde anschauen."

Erdsystem und planetare Belastung: Hoffnung auf weitere Analysen

Der PIK-Forscher sieht in den Publikationen keinen Widerspruch. "Wir arbeiten alle am Verständnis des Erdsystems und freuen uns, dass solche anderen Gruppen das aufgenommen haben", sagt er. Tatsächlich hofften die Forschenden sogar darauf, dass noch mehr Analysen dazu kommen. Dann müsse irgendwann geschaut werden, ob man zu einer gewissen Einheitlichkeit gelange, damit die Dinge vergleichbar würden. "Zunächst mal ist es aber gut, dass überhaupt daran gearbeitet wird", so Lucht.

Der Forscher verweist auf die Klimaforschung. Da gebe es ja auch nicht nur ein Klimamodell. Auf der Welt gebe es fast 30 verschiedene Modelle, die auch nicht alle gleich seien. "Und das ist aber eine Stärke, weil man dann eben alles zusammenlegen kann", so Lucht. Und dann habe man eine breite Basis für das Wissen und könne den Stand der Dinge dann in einem Überblicksbericht synthetisieren.

https://www.mdr.de/wissen/planetare-grenzenerdueberlastung- forschung-100.html

Was unterscheidet die aktuelle Aktualisierung des Konzepts der planetaren Grenzen von der ersten Veröffentlichung im Jahr 2009?

 

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Erdüberlastung: Der schwierige Weg zur wissenschaftlichen Definition

Weniger Artenvielfalt, zu viele Chemikalien und Kunststoffe, zu intensive Abholzung: Sechs von neun planetaren Grenzen sind Forschenden zufolge bereits überschritten. Die Widerstandskraft der Erde schwinde. Ein anderes Forschungsteam kam in einer Untersuchung auf acht Erdüberlastungsgrenzen, von denen sieben bereits überschritten seien. Ist das ein Widerspruch?

Das Konzept der planetaren Grenzen ist nicht neu. Eine 28-köpfige Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Erdsystem- und Umweltwissenschaften hat es entwickelt und im Jahr 2009 erstmals veröffentlicht - unter Leitung vom heutigen Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström. Es beschreibt die ökologischen Grenzen der Erde, deren Überschreitung die Stabilität des Ökosystems auf dem ganzen Planeten gefährdet und damit auch seine Widerstandsfähigkeit.

Planetare Belastung: Mit der zweiten Aktualisierung alle Grenzen bestimmt

Nun legte das Team ein Update vor: Mit der aktuellen Publikation hat es das Konzept nach einer ersten Aktualisierung im Jahr 2015 ein zweites Mal überarbeitet. Dabei hat es viele neue Forschungsergebnisse aus den vergangenen Jahren aufgegriffen, sagt Mitautor Wolfgang Lucht. Er leitet die Forschungsabteilung für Erdsystemanalyse am PIK.

Die neun planetaren Grenzen seien immer noch dieselben wie schon 2009, erklärt er. Doch das Konzept sei jetzt viel feiner. Einige der Grenzen seien etwa in Teilbereiche unterteilt worden. "Beim Klima haben wir zwei verschiedene Dimensionen, die wir uns anschauen, und auch bei der Biosphäre haben wir zwei", so Lucht. Bei der Biosphäre etwa schaue das Team sich einerseits die Biodiversität mit der Aussterberate an und zum anderen auch die Funktionen der Ökosysteme im Erdsystem. Auch die Metriken, in denen gemessen wurde, seien in einigen Fällen angepasst worden.

Außerdem seien 2009 einige der Grenzen zwar benannt, aber noch nicht bestimmt. Damals habe dafür die Grundlage gefehlt, sagt Lucht. "Und in der jetzigen Veröffentlichung wurden zum ersten Mal alle Grenzen bestimmt." Während das Team damals also das Konzept der planetaren Grenzen überhaupt erstmal "auf den Tisch gelegt" habe, sei die Analyse jetzt sehr viel tiefer und auf dem neuesten Stand der Forschung.

Wie viele Grenzen hat die Erde? Ein zweites Team mit personellen Überschneidungen

Doch erst Ende Mai hatte eine ganz ähnliche Publikation im Fachmagazin Nature für Aufsehen gesorgt: Hier hieß es, es seien sieben von acht Grenzen des Erdsystems bereits überschritten worden. Unter den Autorinnen und Autoren gibt es außerdem noch Überschneidungen, an beiden Untersuchungen war etwa PIK-Direktor Rockström beteiligt. Das kann für Verwirrung sorgen, räumt Erdsystem-Forscher Lucht ein. Doch bei dieser Untersuchung handle es sich trotzdem um ein anderes, ein zweites Forschungsteam, das sich mit der Gleichen Thematik auseinandersetzt.

Und das sei auch genau so gewollt. Das Forschungsteam, das das Konzept der planetaren Grenzen entwickelt hat, rufe genau dazu auf, so Lucht, dass sich internationale Wissenschaftsgruppen, dieser Thematik annehmen und ihrerseits Analysen vorlegen sollten. "So könnte man später vielleicht in einer Synthese wie beim Weltklimabericht einen Welterdsystembericht über den Zustand der gesamten Erde und nicht nur das Klimas produzieren", sagt der PIK-Forscher.

Das zweite Team nenne seine definierten Grenzen auch nicht planetare Grenzen, sondern Erdsystem-Grenzen. Der Rahmen, in dem sich die Untersuchung bewege, sei aber derselbe. Es sei aber ganz normal, so Lucht, dass andere Forschungsgruppen manchmal auch zu etwas anderen Definitionen und Schwerpunkten kämen. So sei in dieser Analyse etwa auch die Frage der Gerechtigkeit analysiert worden, erläutert Lucht. "Also welche Grenzen müsste man einhalten, damit es gerechter auf der Welt wird", erklärt er. "Während wir bei den planetaren Grenzen nur den Zustand der Erde anschauen."

Erdsystem und planetare Belastung: Hoffnung auf weitere Analysen

Der PIK-Forscher sieht in den Publikationen keinen Widerspruch. "Wir arbeiten alle am Verständnis des Erdsystems und freuen uns, dass solche anderen Gruppen das aufgenommen haben", sagt er. Tatsächlich hofften die Forschenden sogar darauf, dass noch mehr Analysen dazu kommen. Dann müsse irgendwann geschaut werden, ob man zu einer gewissen Einheitlichkeit gelange, damit die Dinge vergleichbar würden. "Zunächst mal ist es aber gut, dass überhaupt daran gearbeitet wird", so Lucht.

Der Forscher verweist auf die Klimaforschung. Da gebe es ja auch nicht nur ein Klimamodell. Auf der Welt gebe es fast 30 verschiedene Modelle, die auch nicht alle gleich seien. "Und das ist aber eine Stärke, weil man dann eben alles zusammenlegen kann", so Lucht. Und dann habe man eine breite Basis für das Wissen und könne den Stand der Dinge dann in einem Überblicksbericht synthetisieren.

https://www.mdr.de/wissen/planetare-grenzenerdueberlastung- forschung-100.html

Welche Bezeichnung verwendet das zweite Forschungsteam für die festgelegten Begrenzungen, die in der Untersuchung behandelt werden?

 

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Maria Antônia é servidora pública municipal e está sendo processada administrativamente por prestar informações adulteradas a membros de um sindicato. O processo administrativo seguiu o trâmite regular e as partes envolvidas aguardam a decisão. João, a quem incumbia a tarefa de julgar o processo de Maria Antônia, não está exercendo sua função em razão de um atestado médico. Para substituí-lo, Vitor Carlos foi convocado para julgar o processo. Considerando essa situação, com base nos princípios éticos do serviço público, assinale a alternativa correta:

 

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As relações humanas no trabalho se referem às interações sociais e emocionais entre as pessoas dentro de um ambiente de trabalho. Nesse sentido, assinale a alternativa que indica uma atitude que pode melhorar o desempenho, a produtividade e a satisfação dos funcionários:

 

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